Innovative, kamerageführte
Roboter-Systeme
für die flexible Teilezuführung in
2D und 3D.
AKTUELLES

Juni 2017, Robotikspezialist hilft bei Umsetzung eines zukunftsfähigen Prototyps

SMARTE LEUTE. SMARTE FABRIK. SMARTE DOKUMENTATION.

Technische Dokumentation á la Industrie 4.0
Aufgrund fehlender industrieller Standards, stellt die Anfertigung einer richtlinienkonformen technischen Dokumentation von hochkomplexen Anlagen über den gesamten Produktlebenszyklus, heutzutage eine große Herausforderung dar.
Doch was für Potenziale bietet Industrie 4.0 im Hinblick auf technische Dokumentation? Eine Antwort auf diese Frage könnte jetzt ein Verbundforschungsprojekt der Firma KHS, dem IPS der TU Dortmund und des LPS der Ruhr Universität Bochum und weiteren Partnern liefern. Das Projekt wurde vom Bundesminis-terium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom PTKA bereut.

Innovation Industrie 4.0: Effizientes Wissensmanagement
Cyber System Connector nennt sich das Verbundprojekt, das die digitale Integration der technischen Anlagendokumentation in Planung, Schulung und Durchführung von Instandhaltungsprozessen ermöglichen soll.
Zurzeit sind Bemühungen, eine technische Dokumentation, so wie das Instandhaltungs-Know-How der Mitarbeiter, beispielsweise mittels Schulungen, auf dem aktuellsten Stand zu halten, aufwendig und kostenintensiv. Und dennoch ist es häufig bestenfalls lückenhaft. Das bedeutet für betroffene Unternehmen Ausfälle der Maschinen, Stillstände und Reparaturkosten, die vermeidbar wären.

Mithilfe von Bauteile- und Konfigurationsidentifikation, innerhalb einer smarten Fabrik wird eine automatisierte und anwendungsorientierte Dokumentationserstellung möglich, sowie eine autonome Anpassung an Änderungen und eine initiale Bereitstellung der Inhalte auf Knopfdruck. Der s.g. Cyber System Connector (CSC) ist ein neuer Lösungsansatz für effizienteres Wissensmanagement, um die Analgenverfügbarkeit durch die situationsbezogene Informationsbereitstellung zu steigern.


Studenten der TU Dortmund testen den CSC in den Hallen des IPS.

Der Prototyp
Mit diesem Ansatz werden die Erstellung, sowie die Aktualisierung der Anlagendokumentation an heutige und vor allem an künftige, industrielle Anforderungen angepasst. Um dieses Forschungsprojekt auf seine Praxistauglichkeit zu überprüfen, wurde das Konzept mithilfe des Systemintegrators rbc robotics® an einem wandlungsfähigen MRK-Roboters umgesetzt. „Diese Umsetzung der Theorie in die Praxis soll demonstrieren, wie einfach eine technische Dokumentation, selbst in Zeiten von Industrie 4.0 werden könnte, wenn der CSC marktreif wird“, sagt Frank Götz, rbc robotics®.

Mehr unter: http://www.handling.de/robotertechnik/displayaction-162121.htm